Mehr Info 2/2 Gebühren und unnötiges Risiko vermeiden.

Du wirst an Wertpapieren nicht vorbeikommen, wenn du Zinsen willst.

Aktien und Anleihen (Wertpapiere) sind aktuell die einzigen Möglichkeiten vernünftige Zinsen zu bekommen.

  • Aktien

    Aktien sind Wertpapiere, die von Unternehmen ausgegeben werden. Mit dem Kauf einer Aktie wirst du Eigentümer eines Unternehmens. Wenn das Unternehmen wächst, steigt auch der Wert deines Anteils. Du hast Anspruch auf einen Teil des Gewinns, der jährlich ausgezahlt wird (Dividende). Macht das Unternehmen Verluste, kann der Wert des Unternehmens und damit auch der Wert deines Anteils sinken. Weil Aktien stark im Wert schwanken können, solltest du nur langfristig anlegen (mindestens 5 Jahre).

  • Anleihen

    Anleihen sind Wertpapiere, die von Staaten oder Unternehmen angeboten werden. Mit dem Kauf einer Anleihe gibst du dem Anbieter einen Kredit über eine vorher festgelegte Laufzeit. Du umgehst damit die Bank als Vermittler. Du erhältst eine feste Verzinsung und gehst damit weniger Risiko als bei Aktien ein. Allerdings profitierst du nicht von Gewinnen. Es gilt: Je höher die Kreditwürdigkeit des Anbieters, desto niedriger die Zinsen. Deutsche Bundesanleihen bringen daher weniger Zinsen als Anleihen der Lufthansa.

Wertpapiere solltest du nur in Fonds kaufen.

Ein Fonds ist eine Art Geldtopf, der in viele verschiedene Aktien oder Anleihen investiert. So soll das Risiko von einzelnen Wertpapieren reduziert werden. Vor allem Aktien schwanken mitunter stark im Wert. Durch die Kombination von tausenden verschiedenen Aktien gleichen sich Schwankungen teilweise aus. So wird Risiko minimiert und du profitierst vom langfristigen Wirtschaftswachstum. Die besten Fonds investieren in tausende Wertpapiere aus vielen Ländern und Branchen.

Vorsicht bei Gebühren, die fressen dein Vermögen

Einige Fonds verlangen hohe Gebühren, weil sie von teuren Fondsmanagern verwaltet werden. Studien haben aber gezeigt, dass Fondsmanager keinen wirklichen Mehrwert bieten. Deshalb empfehle ich Fonds, die nach mathematischen Kriterien in möglichst viele unterschiedliche Unternehmen investieren. Solche Fonds werden auch ETFs genannt und sind günstiger (~ 0,3 % pro Jahr statt ~ 2,0 % bei gemanagten Fonds).

Je länger du anlegst, desto unwahrscheinlicher werden Verluste.

Die Zeit ist dein Freund bei der Anlage. Auch hier geht es vor allem darum, dass sich zwischenzeitliche Schwankungen ausgleichen, wenn du länger wartest. Darum auch die Empfehlung mindestens für 5 Jahre anzulegen. Da ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du im Verlust verkaufen musst. Geduld zahlt sich aus, denn auch wenn du zum schlechtesten Zeitpunkt der letzten 100 Jahre angelegt hättest, nach 13 Jahren wärst immer im Plus (Quelle).

Robo-Advisor legen dein Geld nach wissenschaftlichen Kriterien an.

Wie bereits erwähnt ist es klug sein Geld in Fonds zu investieren, die Wertpapiere nach wissenschaftlichen Prinzipien zusammenstellen. Wenn du deine Geldanlage möglichst bequem, effizient und kostengünstig regeln willst, sind digitale Geldmanager (Robo-Advisor) die beste Option. Noch günstiger ist es nur, wenn du dir Fonds direkt selbst kaufst. Dadurch sparst du die Gebühr für den Robo-Advisor, hast aber auch etwas mehr Verwaltungsaufwand. Für den Anfang empfehle ich dir daher den Robo-Advisor.

Kommen wir zum praktischen Teil.

Ich zeig dir, welche Robo-Advisor für deine Situation am besten passen.