Letztens habe ich mich mit einem guten Freund über sein Girokonto unterhalten. Er ist schon seit seiner Jugend Kunde bei seiner Hausbank. Und ihm war gar nicht bewusst, dass er bestimmt 60 € im Jahr für einen Service zahlt, den er gar nicht braucht.

Eigentlich hatte ich ihn lediglich nach seinen Kontoführungsgebühren gefragt, worauf er mir antwortete: „So 5 € im Monat, aber die ignoriere ich genauso gekonnt, wie den Dispozins.“ Unverzüglich klingelten meine Alarmglocken. Warum Dispo? Ich war schon bereit den Zwegat raushängen zu lassen, aber er versicherte mir, dass er nicht permanent im Dispo lebt. Aber es passiert doch ab und an. Besonders als Selbständiger, wenn man auf die Zahlungsmoral seiner Kunden angewiesen ist, kommt es nicht selten vor, dass man eigene Rechnungen zahlen muss, bevor man das Geld hat.

Aber dafür in den Dispo zu gehen, ist unnötig, wenn die Kreditkarte für einen Zahlungsverzug von bis zu 30 Tagen klüger und günstiger ist. Warum ist ganz einfach: du zahlst keine 11 % Zinsen, wie beim Überziehungskredit. Das habe ich auch meinem hausbanktreuen Freund erzählt und er hat mich gefragt, was ich ihm denn empfehlen würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich einen Artikel daraus mache. (Here you go! ;D)

Gut, ich habe also nach einer geeigneten Kreditkarte gesucht und wollte gleichzeitig eine Lösung finden, mit der er sich zusätzlich die Kontoführungsgebühren sparen kann. Bei meiner Suche bin ich auf das Angebot der DKB gestoßen.

Die DKB bietet ein kostenloses Girokonto an, bei dem sogar die Dispogebühren mit 6,9 % günstiger sind als bei jeder Filialbank. Was aber wirklich einen Mehrwert bietet, ist die kostenlose Kreditkarte (DKB-Visa-Card), die man mit dazu kriegt. Mit dieser Visa-Card kannst du weltweit kostenlos bezahlen und Bargeld abheben. Wichtig ist, dass du mit der Kreditkarte immer mindestens 50 € abheben musst. Die DKB sagt, dass sie dadurch ermöglichen kann, dass die Konten für den Kunden kostenlos bleiben. Das ist finde ich aber auch ok.

Ein Nachteil ist für manche vielleicht, dass die DKB kein Filialnetz hat, wo man sich vor Ort beraten lassen kann. Dadurch sparen Direktbanken wie die DKB Kosten und können so kostenlose Girokonten anbieten. Neben der DKB kannst du hier noch andere Anbieter vergleichen.

Eine Sache möchte ich aber nochmal betonen: Es kann sein, dass man mal in den Dispo rutscht. Wenn dir das aber regelmäßig passiert, brauchst du keine Kreditkarte, sondern musst deinen Umgang mit Finanzen besser regeln. Wie das geht, kannst du hier nachlesen: Budgeting – In 6 Schritten deine Finanzen regeln.

Liebe Grüße,
dein William.

Nachtrag: Das Thema Direktbank versus Filialbank habe ich hier noch einmal knapp erläutert.