Mehr Info 1/1 Deine Reserve für den Notfall

Der Notgroschen schützt dich bei unerwarteten Ausgaben.

Was ist wenn deine Waschmaschine streikt, dein Auto kaputt geht oder du spontan auf eine Hochzeit in die Südsee eingeladen wirst? Besser du hast vorher schon Geld beiseite gelegt. Dann musst du nicht deinen Dispo ausschöpfen oder einen teuren Kredit aufnehmen.

Noch vor allen anderen Sparzielen kommt der Notgroschen.

Schulden tilgen ist immer die erste Priorität. Wenn du schuldenfrei bist, ist der Notgroschen dein zweites Ziel. Danach erst solltest du für andere Dinge sparen.

  • 1. Phase - Schulden tilgen

    Raus aus dem Dispo und alle Kredite abbezahlen.

  • 2. Phase - Notgroschen ansparen

    Ziel ist deine Sicherheit, nicht hohe Zinsen.

  • 3. Phase - Vermögen aufbauen

    Dein Geld soll sich für dich vermehren.

Hab mindestens 3 Netto-Monatsgehälter als Polster.

Überlege womit du dich sicher fühlst. Wenn du häufig höhere unerwartete Ausgaben hast (z.B. ein altes Auto besitzt), leg besser etwas mehr zurück. Drei Monatsgehälter sind ein Richtwert.

Dein Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto.

Im Gegensatz zum Girokonto, kannst du mit dem Tagesgeldkonto nicht direkt am Zahlungsverkehr teilnehmen. Du wirst also nicht spontan Geld davon abheben und für normale Besorgungen ausgeben. Auf's Tagesgeld gibt es außerdem mehr Zinsen als auf dein Girokonto und im Notfall kommst du trotzdem jederzeit an dein Geld.

Fülle deinen Notgroschen immer direkt wieder auf.

Ein- und Auszahlungen auf das Tagesgeldkonto laufen über dein Girokonto. Egal wofür du das Geld brauchtest, es muss immer Priorität sein, dass Tagesgeldkonto bis zu deinem gesetzten Limit (zum Beispiel 3 Nettogehälter) zu füllen.

Notgroschen ansparen.

Auf der nächsten Seite zeige ich dir die besten Tagesgeldkonten.